In Schutzgebieten oder an sehr schmalen Stränden werden auch ganze Strände über die Brutzeit oder das gesamte Jahr für den Besucherverkehr gesperrt. Dies hat den Vorteil, dass sich auch störungsempfindlichere Arten wie die Zwergseeschwalbe zum Brüten ansiedeln können. Zudem werden durch die großräumigeren Gebiete eine Vielzahl an Arten gefördert. Vor- und Nachteil zugleich ist, dass diese Gebiete oft als Rastplätze genutzt werden. Strandsperrungen stellen für viele Vogelarten wie z.B. Limikolen, Möwen, Kormorane, Entenvögel und Säger wichtige Ruhe- und Nahrungsgebiete dar. Wenn die rastenden Möwen jedoch zur Brutzeit auf Nahrungssuche gehen, kann sich dies negativ auf den Bruterfolg auswirken. Zudem haben Möwen, Krähen und Raubsäuger auch tagsüber Zeit, ungestört nach Nahrung zu suchen.
Strandsperrungen

